Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen existiert für Schüler in den Kategorien Team Schule, bei welcher eine Gruppe von Schülern einen Kurzfilm oder einen Podcast einreicht, der Kategorie Solo 10 und der Kategorie Solo 8/9, welche aus einer mehrstündigen Klassenarbeit und einer Hausaufgabe, einen vorgegebenen Text vorzulesen und einem freien Redeteil einzureichen, besteht. Eine Jury wertet die Ergebnisse aus und berechnet die Ergebnisse eines jeden Schülers in Prozent und stuft dadurch dessen Leistung ein. Kategorien: (65%+), (75%+) gut, (85%+) sehr gut oder aber (90%+) herausragend.

Je nach erreichter Prozentzahl, erhält der/die Schüler/-in per Post eine Urkunde, eine Einladung zur Landespreisverleihung der Region oder aber eine Einladung zum Sprachenfest, auf welchem der/die Bundessieger/-in ermittelt wird. Teilgenommen werden kann in den Sprachen Englisch, Französisch, Latein, Spanisch, Italienisch, Russisch, Altgriechisch und ab nächstem jahr sogar auf Dänisch!

Nachdem am 21. Januar diesen Jahres Deutschlandweit an die 15.000 Schüler/-innen am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilnahmen, folgte vergangene Woche am Montag, den 06. Juni die Preisverleihung auf Landesebene der Region Hannover, wozu auch ich eingeladen war. Die Ehrung fand in der Aula der Schillerschule statt und beinhaltete sowohl musikalische Unterhaltung durch die Senior Concert Band des Gymnasiums, als auch freundliche Grußworte des Regionalbeauftragten für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen der Landesschulbehörde Niedersachsen Herrn Ingo Carboch, des Honorarkonsuls der Republik Frankreich Herrn Eckhard Forst, der Schulleiterin Frau Beate Günther und des Bezirksbürgermeisters von Buchholz-Kleefeld Herrn Henning Hofmann. Auf die netten Worte folgten dann die Preisverleihung der Landespreise Eins bis Drei (bestehend aus gesponserten Büchern, Preisgeld und zwei Urkunden) der Region Hannover, die Ehrung der Kategorie Team Schule und der Sonderpreis der Sparkasse Hildesheim. Die Ehrung ausklingen ließen schließlich die Senior Concert Band und ein Büffet aus verschiedenen Kuchen und belegten Brötchen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass ich viele neue Eindrücke gesammelt habe. Ich durfte erfahren, was es heißt, sich vollends allein, ohne im Unterricht gesammeltes Wissen und dazugehörige Arbeitsmaterialien, auf ein Thema vorzubereiten (in meinem Fall "New England") und eine Arbeit zu schreiben, bei der man nicht entspannter hätte sein können. Komplett anders im Vergleich zu den Klassenarbeiten in der Schule. Und das lediglich, weil man dank Zeit im Überfluss sogar Spaß empfinden konnte. So viel, dass ich selbst gerne wieder teilnehmen möchte und jedem von euch nur dazu raten kann, es zu wagen. Es gibt weder etwas zu verlieren, noch etwas zu fürchten. Im Gegenteil: Im schlimmsten fall bleibt es bei einer Teilnehmerurkunde und die kann auch nicht schaden!

Ich selbst habe in der Wettbewerbssprache Englisch, Kategorie Solo 8/9 eine "gute" Leistung erbracht und damit den dritten Landespreis belegt.